Landingpage erstellen: Aufbau für mehr Anfragen

Agentur ReuberLandingpage14. September 20263 Views

Landingpage erstellen: So baust du Struktur, Texte, Vertrauen und Formular auf, damit aus Besuchern echte, planbare Anfragen werden.

Deine Website bekommt Besucher, aber im Postfach tut sich trotzdem nichts? Dann liegt das Problem selten am fehlenden Traffic. Die meisten Unternehmen brauchen keine neue Werbekampagne, sondern eine Seite, die auf genau eine Handlung hin gebaut ist. Wer eine Landingpage erstellen will, die aus Besuchern Anfragen macht, muss dafür kein Designstudium haben – aber er muss den Aufbau kennen, der wirklich funktioniert. Genau darum geht es in diesem Artikel: die Struktur, die Reihenfolge und die Fehler, die uns bei Kundenprojekten immer wieder begegnen.

Landingpage erstellen: Was diese Seiten von normalen Unterseiten unterscheidet

Isometrische Szene: Landingpage erstellen mit klarem Aufbau fuer mehr Anfragen

Eine normale Unterseite erklärt dein Unternehmen. Sie hat eine Navigation, mehrere Themen und mehrere mögliche nächste Schritte für den Besucher. Eine Landingpage hat nur eines: ein Ziel. Anfrage stellen, anrufen, Termin buchen, Angebot herunterladen – mehr nicht. Alles, was von diesem einen Ziel ablenkt, gehört gestrichen. Deshalb verzichten gute Landingpages oft komplett auf die Hauptnavigation und auf Links, die den Besucher woanders hinführen könnten.

Wenn du unsicher bist, ob du für dein Vorhaben überhaupt eine eigenständige Landingpage brauchst oder ob eine normale Seite reicht, findest du die Abgrenzung ausführlich in unserem Artikel Webseiten vs. Landing Pages. Kurz zusammengefasst: Immer dann, wenn du für eine Kampagne, ein Angebot oder eine Aktion eine klare Anfrage messen willst, lohnt sich eine eigene Landingpage.

Der Aufbau Schritt für Schritt: Diese Bausteine gehören auf jede Landingpage

Wer eine Landingpage erstellen möchte, die konvertiert, sollte sich an eine feste Reihenfolge halten. Jeder Baustein hat eine Aufgabe, und die Reihenfolge folgt der Frage, die sich ein Besucher stellt, während er die Seite runterscrollt.

1. Above the Fold: Das Nutzenversprechen in einem Satz

Der Bereich, den der Besucher sieht, ohne zu scrollen, entscheidet, ob er bleibt. Hier gehört eine Überschrift hin, die in einem Satz sagt, was er bekommt – nicht wer du bist. “20 Jahre Erfahrung im Handwerk” interessiert in dem Moment niemanden. “Neue Küche in 6 Wochen, Festpreis garantiert” schon. Dazu ein kurzer Satz zur Erklärung und ein sichtbarer Call-to-Action-Button, idealerweise ohne zu scrollen erreichbar.

2. Beweise und Vertrauen

Nach dem Versprechen kommt die Frage: “Warum sollte ich dir glauben?” Hier helfen echte Referenzprojekte, Kundenstimmen, Auszeichnungen oder Kennzahlen aus deinem Geschäft. Zeig, statt zu behaupten. So sieht das in der Praxis aus: In den Referenzprojekten von Jonas Reuber lässt sich nachvollziehen, wie Vertrauenselemente auf echten Landingpages und Websites eingebunden werden.

3. Einwände entkräften

Jeder Besucher hat im Kopf einen Grund, warum er es sich noch mal überlegen könnte. Zu teuer, zu aufwendig, dauert zu lange, unsicher ob es zu meinem Fall passt. Schreib diese Einwände auf – am besten fragst du deine Vertriebs- oder Serviceleute, was Kunden am häufigsten am Telefon fragen – und beantworte sie direkt auf der Seite, bevor der Besucher abspringt.

4. Der Call-to-Action und das Formular

Weniger Felder bedeuten mehr Anfragen. Name, Telefonnummer oder E-Mail und eine Zeile für das Anliegen reichen für den ersten Kontakt fast immer aus. Alles Weitere klärst du im Gespräch. Wiederhole den Call-to-Action-Button an mehreren Stellen der Seite, nicht nur ganz unten – nicht jeder Besucher scrollt bis zum Ende.

5. Rechtliches nicht vergessen

Ein Formular sammelt personenbezogene Daten – damit greift die DSGVO auch auf einer einzelnen Landingpage. Impressum, Datenschutzhinweis und eine Checkbox zur Einwilligung gehören dazu, selbst wenn die Seite schlank gehalten ist. Welche Stolperfallen dabei am häufigsten übersehen werden, zeigt unser DSGVO Website Check.

Das kannst du heute tun: Landingpage erstellen in der Praxis

Du musst nicht alles auf einmal umsetzen. Diese Schritte bringen dich in der richtigen Reihenfolge zu einer Seite, die tatsächlich Anfragen bringt:

  • Ein einziges, klares Ziel für die Seite festlegen – nicht drei Angebote auf einer Landingpage mischen.
  • Nutzenversprechen in einem Satz formulieren und laut vorlesen: Versteht es jemand, der dein Geschäft nicht kennt?
  • Drei bis fünf echte Einwände deiner Kunden sammeln und je zwei Sätze Antwort dazuschreiben.
  • Formular auf maximal drei bis vier Felder reduzieren.
  • Call-to-Action-Button an mindestens zwei Stellen der Seite platzieren, mit derselben, klaren Formulierung.
  • Seite auf dem Handy testen, nicht nur am Bildschirm – die meisten Anfragen kommen mobil.

Wenn du danach Texte für die Seite formulierst, hilft dir unser Leitfaden SEO Texte schreiben dabei, Inhalte zu bauen, die gleichzeitig für Google und für den Menschen davor funktionieren.

Typische Fehler, wenn Unternehmen selbst eine Landingpage erstellen

Die meisten Landingpages scheitern nicht am Design, sondern an denselben wenigen Fehlern:

  • Zu viele Ziele auf einer Seite. Wer Newsletter-Anmeldung, Angebotsanfrage und Terminbuchung gleichzeitig anbietet, verwässert alle drei.
  • Zu langsame Ladezeit. Jede Sekunde Wartezeit kostet Anfragen, besonders auf dem Handy. Wie du das selbst prüfst, steht in Ladezeit Website messen.
  • Generische Texte. “Wir bieten Qualität seit Jahren” sagt nichts aus. Konkrete Zahlen, konkrete Ergebnisse wirken glaubwürdiger.
  • Kein Blick fürs Handy. Ein Formular, das auf dem Smartphone nicht sauber ausfüllbar ist, kostet dich stille Absprünge, die du nie siehst.
  • Die Navigation bleibt drin. Jeder zusätzliche Menüpunkt ist eine Ausfahrt von der eigentlich gewünschten Handlung.

Wann lohnt sich professionelle Unterstützung?

Mit einem guten Baukasten oder Page-Builder kannst du eine einfache Landingpage erstellen und durchaus selbst umsetzen, wenn du dir Zeit für Text und Struktur nimmst. Sobald es aber um Kampagnen mit echtem Budget geht, um technische Anbindung an ein CRM oder um eine Seite, die parallel zu deinem Tagesgeschäft schnell stehen muss, lohnt sich professionelle Unterstützung beim Webdesign eher als Trial-and-Error auf eigene Faust.

Wenn du nicht sicher bist, wie deine eigene Seite aktuell dasteht, kannst du sie kostenlos analysieren lassen – du bekommst innerhalb von 24 Stunden eine persönliche Auswertung, was auf deiner Website oder Landingpage konkret fehlt. Wenn du das Projekt lieber direkt besprechen willst, kannst du auch Kontakt aufnehmen.

Häufige Fragen zum Thema Landingpage erstellen

Was kostet es, eine Landingpage zu erstellen?

Das hängt stark vom Umfang ab. Eine einfache Seite mit Baukasten kannst du mit etwas Zeitaufwand selbst umsetzen, eine professionell getextete und technisch sauber angebundene Landingpage liegt meist im mittleren dreistelligen bis niedrigen vierstelligen Bereich, je nach Aufwand für Text, Design und Tracking.

Wie lang sollte eine Landingpage sein?

So lang wie nötig, um Nutzen, Vertrauen und Einwände abzudecken – nicht länger. Bei erklärungsbedürftigen Angeboten sind das oft mehrere Bildschirmseiten, bei einfachen, bekannten Leistungen reicht auch eine kurze, prägnante Seite.

Landingpage oder normale Website – was brauche ich?

Für ein konkretes Angebot, eine Kampagne oder eine Aktion mit messbarem Ziel ist eine eigene Landingpage sinnvoller. Für die generelle Präsenz deines Unternehmens brauchst du weiterhin eine vollständige Website mit mehreren Unterseiten.

Wie schnell sehe ich erste Ergebnisse?

Sobald die Seite live ist und Besucher darauf gelangen, siehst du meist innerhalb weniger Tage, wie das Formular angenommen wird. Für belastbare Aussagen zur Conversion-Rate solltest du aber mindestens zwei bis drei Wochen Daten sammeln, bevor du an der Seite weiter optimierst.

Eine Landingpage erstellen ist kein Geheimnis, sondern eine feste Reihenfolge aus Versprechen, Beweis, Einwandbehandlung und einer einfachen nächsten Handlung. Wenn du diese Bausteine sauber umsetzt, brauchst du keine zusätzlichen Besucher, um mehr Anfragen zu bekommen – die Seite, die du schon hast, arbeitet einfach besser für dich.

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