
Landingpage erstellen: So baust du Struktur, Texte, Vertrauen und Formular auf, damit aus Besuchern echte, planbare Anfragen werden.
Deine Website bekommt Besucher, aber im Postfach tut sich trotzdem nichts? Dann liegt das Problem selten am fehlenden Traffic. Die meisten Unternehmen brauchen keine neue Werbekampagne, sondern eine Seite, die auf genau eine Handlung hin gebaut ist. Wer eine Landingpage erstellen will, die aus Besuchern Anfragen macht, muss dafür kein Designstudium haben – aber er muss den Aufbau kennen, der wirklich funktioniert. Genau darum geht es in diesem Artikel: die Struktur, die Reihenfolge und die Fehler, die uns bei Kundenprojekten immer wieder begegnen.

Eine normale Unterseite erklärt dein Unternehmen. Sie hat eine Navigation, mehrere Themen und mehrere mögliche nächste Schritte für den Besucher. Eine Landingpage hat nur eines: ein Ziel. Anfrage stellen, anrufen, Termin buchen, Angebot herunterladen – mehr nicht. Alles, was von diesem einen Ziel ablenkt, gehört gestrichen. Deshalb verzichten gute Landingpages oft komplett auf die Hauptnavigation und auf Links, die den Besucher woanders hinführen könnten.
Wenn du unsicher bist, ob du für dein Vorhaben überhaupt eine eigenständige Landingpage brauchst oder ob eine normale Seite reicht, findest du die Abgrenzung ausführlich in unserem Artikel Webseiten vs. Landing Pages. Kurz zusammengefasst: Immer dann, wenn du für eine Kampagne, ein Angebot oder eine Aktion eine klare Anfrage messen willst, lohnt sich eine eigene Landingpage.
Wer eine Landingpage erstellen möchte, die konvertiert, sollte sich an eine feste Reihenfolge halten. Jeder Baustein hat eine Aufgabe, und die Reihenfolge folgt der Frage, die sich ein Besucher stellt, während er die Seite runterscrollt.
Der Bereich, den der Besucher sieht, ohne zu scrollen, entscheidet, ob er bleibt. Hier gehört eine Überschrift hin, die in einem Satz sagt, was er bekommt – nicht wer du bist. “20 Jahre Erfahrung im Handwerk” interessiert in dem Moment niemanden. “Neue Küche in 6 Wochen, Festpreis garantiert” schon. Dazu ein kurzer Satz zur Erklärung und ein sichtbarer Call-to-Action-Button, idealerweise ohne zu scrollen erreichbar.
Nach dem Versprechen kommt die Frage: “Warum sollte ich dir glauben?” Hier helfen echte Referenzprojekte, Kundenstimmen, Auszeichnungen oder Kennzahlen aus deinem Geschäft. Zeig, statt zu behaupten. So sieht das in der Praxis aus: In den Referenzprojekten von Jonas Reuber lässt sich nachvollziehen, wie Vertrauenselemente auf echten Landingpages und Websites eingebunden werden.
Jeder Besucher hat im Kopf einen Grund, warum er es sich noch mal überlegen könnte. Zu teuer, zu aufwendig, dauert zu lange, unsicher ob es zu meinem Fall passt. Schreib diese Einwände auf – am besten fragst du deine Vertriebs- oder Serviceleute, was Kunden am häufigsten am Telefon fragen – und beantworte sie direkt auf der Seite, bevor der Besucher abspringt.
Weniger Felder bedeuten mehr Anfragen. Name, Telefonnummer oder E-Mail und eine Zeile für das Anliegen reichen für den ersten Kontakt fast immer aus. Alles Weitere klärst du im Gespräch. Wiederhole den Call-to-Action-Button an mehreren Stellen der Seite, nicht nur ganz unten – nicht jeder Besucher scrollt bis zum Ende.
Ein Formular sammelt personenbezogene Daten – damit greift die DSGVO auch auf einer einzelnen Landingpage. Impressum, Datenschutzhinweis und eine Checkbox zur Einwilligung gehören dazu, selbst wenn die Seite schlank gehalten ist. Welche Stolperfallen dabei am häufigsten übersehen werden, zeigt unser DSGVO Website Check.
Du musst nicht alles auf einmal umsetzen. Diese Schritte bringen dich in der richtigen Reihenfolge zu einer Seite, die tatsächlich Anfragen bringt:
Wenn du danach Texte für die Seite formulierst, hilft dir unser Leitfaden SEO Texte schreiben dabei, Inhalte zu bauen, die gleichzeitig für Google und für den Menschen davor funktionieren.
Die meisten Landingpages scheitern nicht am Design, sondern an denselben wenigen Fehlern:
Mit einem guten Baukasten oder Page-Builder kannst du eine einfache Landingpage erstellen und durchaus selbst umsetzen, wenn du dir Zeit für Text und Struktur nimmst. Sobald es aber um Kampagnen mit echtem Budget geht, um technische Anbindung an ein CRM oder um eine Seite, die parallel zu deinem Tagesgeschäft schnell stehen muss, lohnt sich professionelle Unterstützung beim Webdesign eher als Trial-and-Error auf eigene Faust.
Wenn du nicht sicher bist, wie deine eigene Seite aktuell dasteht, kannst du sie kostenlos analysieren lassen – du bekommst innerhalb von 24 Stunden eine persönliche Auswertung, was auf deiner Website oder Landingpage konkret fehlt. Wenn du das Projekt lieber direkt besprechen willst, kannst du auch Kontakt aufnehmen.
Das hängt stark vom Umfang ab. Eine einfache Seite mit Baukasten kannst du mit etwas Zeitaufwand selbst umsetzen, eine professionell getextete und technisch sauber angebundene Landingpage liegt meist im mittleren dreistelligen bis niedrigen vierstelligen Bereich, je nach Aufwand für Text, Design und Tracking.
So lang wie nötig, um Nutzen, Vertrauen und Einwände abzudecken – nicht länger. Bei erklärungsbedürftigen Angeboten sind das oft mehrere Bildschirmseiten, bei einfachen, bekannten Leistungen reicht auch eine kurze, prägnante Seite.
Für ein konkretes Angebot, eine Kampagne oder eine Aktion mit messbarem Ziel ist eine eigene Landingpage sinnvoller. Für die generelle Präsenz deines Unternehmens brauchst du weiterhin eine vollständige Website mit mehreren Unterseiten.
Sobald die Seite live ist und Besucher darauf gelangen, siehst du meist innerhalb weniger Tage, wie das Formular angenommen wird. Für belastbare Aussagen zur Conversion-Rate solltest du aber mindestens zwei bis drei Wochen Daten sammeln, bevor du an der Seite weiter optimierst.
Eine Landingpage erstellen ist kein Geheimnis, sondern eine feste Reihenfolge aus Versprechen, Beweis, Einwandbehandlung und einer einfachen nächsten Handlung. Wenn du diese Bausteine sauber umsetzt, brauchst du keine zusätzlichen Besucher, um mehr Anfragen zu bekommen – die Seite, die du schon hast, arbeitet einfach besser für dich.
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